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SCHULORDNUNG

1. Allgemeines

1.1 Auftrag und Bildungsziel der Schule

 

Die Schule vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine hervorragende deutsch- und englischsprachige Ausbildung nach deutschen und internationalen Bildungsstandards vom Kindergarten bis zur Klasse

Sie vermittelt ein wirklichkeitsgerechtes Bild von Deutschland und Europa in ihren vielfältigen Aspekten sowie die Sprache und Kultur der Philippinen. So befähigt sie die Schüler, anderen Völkern und Kulturen respektvoll zu begegnen und erzieht sie zu Weltoffenheit, zu einer Gesinnung des Friedens und regt dazu an, verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen.

 

Die Schule soll dem Schüler ermöglichen, einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Bildungsweg einzuschlagen.

 

Aufgabe der Schule ist es, ihm Wissen, Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die ihn zu selbstständigem Urteilsvermögen führen sowie seine persönliche Entfaltung und soziale Entwicklung fördern.

 

Sie soll ihn zur Selbstbestimmung in Verantwortung vor dem Mitmenschen, zur Anerkennung ethischer Normen und religiöser Werte, zu Toleranz und zur Achtung vor der Überzeugung anderer erziehen.

 

Die Vermittlung von Lerninhalten und erzieherischen Werten entspricht dem Erziehungs- und Bildungsziel der Schule. Lernziele und Unterrichtsorganisation richten sich nach den von der Bundesrepublik Deutschland und der Republik der Philippinen getroffenen Regelungen.

 

In ihrer Internationalen Abteilung können Lernziele und Unterrichtsorganisation der Schule von Vorgaben der Bundesrepublik Deutschland abweichen.

 

1.2 Zweck der Schulordnung

 

Die Schule kann ihren Auftrag nur erfüllen, wenn Schulträger, Schulleiter, Lehrer, Schüler und Erziehungsberechtigte (im folgenden Eltern genannt) vertrauensvoll zusammenarbeiten. Die Ausführungen und Bestimmungen der Schulordnung sollen helfen, diesem Zusammenwirken förderlich zu sein.

 

1.3 Weitere Ordnungen

 

Die Schulordnung ist als allgemeines Regelwerk verfasst. Auf spezielle Ordnungen oder Regelungen wird verwiesen. Diese sind im Einzelnen im Anhang aufgeführt.

 

2. Schüler und Schule

 

2.1 Erziehungs- und Bildungsauftrag

 

Für die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule ist es wesentlich, dass der Schüler die Möglichkeit zur Mitgestaltung von Unterricht und Schulleben erhält, dass er hierzu bereit ist und dass er im Sinne des Auftrags der Schule befähigt wird, folgende Rechte und Pflichten wahrzunehmen.

 

2.1.1 Rechte des Schülers

 

Durch seine Teilnahme am Unterricht und seine Mitwirkung an der Gestaltung des Unterrichts und des Schullebens trägt der Schüler entsprechend seinen Fähigkeiten und seinem Alter dazu bei, das für ihn geschaffene Recht auf Bildung zu verwirklichen. Der Schüler hat insbesondere das Recht

 über ihn betreffende Angelegenheiten informiert zu werden,

 über seinen Leistungsstand in regelmäßigen Abständen unterrichtet zu werden,

 in Fragen der Schullaufbahn beraten zu werden,

 sich bei einer vermeintlichen Beeinträchtigung seiner Rechte bei der Schulleitung zu 

    beschweren,

 vor Anwendung von Ordnungsmaßnahmen gehört zu werden.

 

Auf Wunsch des betroffenen Schülers wird ein Ausschuss bestehend aus Schulleiter, Klassenlehrer und einem Schüler seines Vertrauens vermittelnd tätig.

 

2.1.2 Pflichten des Schülers

 

Das Bildungsziel zu erreichen und die schulischen Aufgaben zu erfüllen, ist nur möglich, wenn der Schüler am Unterricht und an den verbindlichen Schulveranstaltungen regelmäßig teilnimmt. Der Schüler ist verpflichtet, im Rahmen des Unterrichts und im Interesse des Schullebens den erforderlichen Hinweisen und Anordnungen seines Schulleiters, seiner Lehrer und anderer dazu berechtigter Personen nachzukommen. Auf diese Weise trägt er dazu bei, die für die Erfüllung des Schulzieles und für das Zusammenleben in jeder Schule erforderliche Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Der Schüler hat insbesondere die Pflicht

 regelmäßig, pünktlich, angemessen gekleidet und lernbereit zum Unterricht zu erscheinen,

 sich auf den Unterricht vorzubereiten, positiv mitzuarbeiten, die ihm gestellten Aufgaben auszuführen sowie die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel bereit zu halten.

 den Anordnungen und Hinweisen des Schulleiters und der Lehrer nachzukommen,

 den Unterricht und das soziale Leben der Schule seinem Vermögen entsprechend aktiv mitzugestalten.

 

2.2 Schülermitwirkung

 

Mit dem Erziehungsauftrag der Schule ist die Aufgabe verbunden, den Schüler zur Mitverantwortung besonders zur altersgemäßen Mitgestaltung des Unterrichts zu befähigen und seine Mitwirkung am Schulleben zu fördern. Die Schule schafft hierfür die Voraussetzungen. Sie entwickelt Formen der Schülermitwirkung für alle Altersstufen. Durch Mitarbeit in besonderen Ausschüssen oder Arbeitsgemeinschaften können die Schüler an Tätigkeiten teilhaben, die für sie selbst und die Schule von Bedeutung sind.

 

Die Herausgabe einer Schülerzeitung der Schule in Papierform oder elektronischer Form im Internet erfolgt im Einvernehmen zwischen Schülern und Schulleitung. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit Schülern der Deutschen Schulen Südostasiens und der internatonalen Schulen in Manila werden besonders gefördert.

 

3. Eltern und Schule

 

3.1 Zusammenwirken von Eltern und Schule

 

Es ist die gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule, Kinder und Heranwachsende ihren Anlagen und Fähigkeiten entsprechend zu erziehen und ihnen vorbildhaft Handlungs- und Verhaltensmuster vorzuleben. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn Eltern und Schule in enger Verbindung miteinander stehen und sich rechtzeitig verständigen, um Schwierigkeiten möglichst zu vermeiden, die die schulische Entwicklung des Schülers beeinträchtigen könnten.  

Die Eltern haben das Recht

 auf Einsicht in Richtlinien und Vorschriften,

 über sie betreffende Angelegenheiten gehört und informiert zu werden,

 über den Leistungsstand ihres Kindes/ihrer Kinder in regelmäßigen Abständen unterrichtet zu werden  in fachlichen und pädagogischen Fragen beraten zu werden,

 sich bei einer vermeintlichen Beeinträchtigung ihrer Rechte bei der Schulleitung zu beschweren,  vor Anwendung von Ordnungsmaßnahmen (siehe Ordnung zu Erziehungs- und Ordnungsmaß- nahmen 2. Abs. 3 – 8) gehört zu werden.

 

Die Eltern unterstützen die Schule, ihren Erziehungsauftrag zu erfüllen.

 Sie arbeiten vertrauensvoll mit Lehrern und Schulleiter zusammen.

 Sie unterrichten sich regelmäßig über das Verhalten und den Leistungsstand ihres Kindes.

 Sie nehmen aktiv am Schulleben teil, unterstützen Präsentationen und Aufführungen ihrer Kinder.

 Die Eltern sorgen dafür, dass ihr Kind seine Pflicht zum Schulbesuch erfüllt, lernbereit erscheint, für den Unterricht zweckmäßig ausgestattet ist und

   Schuleigentum pfleglich behandelt.

 Die Eltern verpflichten sich, Schulgeld und sonstige Gebühren, die vom Schulträger festgelegt werden, pünktlich zu entrichten.

 

Anträge auf Schulgeldermäßigung stellen die Eltern unter Offenlegung der Einkommensverhältnisse jedes Jahr erneut beim Verwaltungsleiter. Dieser legt sie dem Schulträger zur Entscheidung vor.

 

3.2 Elternmitwirkung

 

Eltern von Schülern der Schule sind Mitglied des Deutschen Schulvereins in Manila und als solche aufgerufen, am Vereinsleben teilzunehmen. So erhalten sie die Möglichkeit, an Entscheidungen des Schulträ- gers mitzuwirken. Das Nähere bestimmt die Satzung des Deutschen Schulvereins in Manila.

Neben der Mitarbeit im Schulverein wird den Eltern die Möglichkeit gegeben, sich an der praktischen Schularbeit in angemessener Weise zu beteiligen. Dazu dient die Einrichtung von Klassenelternbeiräten. Näheres regelt die Ordnung zur Elternmitwirkung.

4. Aufnahme und Anmeldung von Schülern

 

4.1 Anmeldung

 

Die Anmeldung der Schüler erfolgt durch die Eltern. Die von der Schule geforderten Nachweise sind bei der Anmeldung vorzulegen. 

 

4.2 Aufnahme und Abmeldung

 

Nach Sichtung der Nachweise und Dokumente entscheidet der Schulleiter über die Aufnahme und über die Einordnung in eine Klassenstufe und/oder Leistungskurs. Bei der Aufnahme von Schülern, die einen deutschen Schulabschluss anstreben, sind die Regelungen der Kultusministerkonferenz der Länder zu beachten.

 

Richtlinien für die Aufnahme von Schülern werden vom Schulträger im Einvernehmen mit dem Schulleiter und dem Department of Education der Republik der Philippinen festgelegt. Sie bedürfen der Zustimmung des Auswärtigen Amtes. Sie können beim Schulleiter eingesehen werden.

 

Schüler, deren Eltern nicht auf den Philippinen wohnen, können in die Deutsche Schule aufgenommen werden. Schüler, die das 18. Lebensjahr vollendet haben oder während des laufenden Schuljahres voraussichtlich erreichen, verpflichten sich durch Unterschrift, alle Regelungen für die Schüler unabhängig vom gesetzlichen Alter zu befolgen. Dies gilt insbesondere für das Informationsrecht der Eltern.

 

Der Kindergarten bereitet auf den späteren Schulbesuch vor. Der Besuch des Kindergartens und der Vorschule ist Voraussetzung für den Schulbesuch. Über begründete Ausnahmen von dieser Regelung entscheidet der Schulleiter. Bei der Anmeldung erhalten die Eltern ein Exemplar der Schulordnung. Durch schriftliche Empfangsbestätigung erkennen sie diese Ordnung an. Verlässt ein Schüler die Schule, so bedarf es einer schriftlichen Abmeldung durch die Eltern, in der Regel zwei Monate zum Ende eines Quartals. Der Schüler erhält ein Abgangszeugnis.

 

4.3 Entlassung

 

Der Schüler wird aus der Schule entlassen, wenn er

 das seiner schulischen Laufbahn entsprechende Ausbildungsziel erreicht hat,

 von seinen Eltern ordnungsgemäß schriftlich abgemeldet wurde,

 aufgrund einer Ordnungsmaßnahme vom weiteren Schulbesuch ausgeschlossen wird.

Im ersten Fall erhält er ein Abschlusszeugnis, in den übrigen Fällen ein Abgangszeugnis. Für abgehende Schüler stellen die Eltern sicher, dass alle Verpflichtungen gegenüber der Schule erfüllt sind.

 

5. Schulbesuch

 

5.1 Teilnahme am Unterricht und an Schulveranstaltungen

 

Die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht schließt auch die Teilnahme an Unterrichtsgängen und Klassenfahrten ein. Meldet sich ein Schüler zu einer Arbeitsgemeinschaft oder einem Wahlfach an, ist er verpflichtet, regelmäßig daran teilzunehmen. Über Ausnahmen entscheidet der Schulleiter.

 

5.2 Schulversäumnisse

 

Ist ein Schüler durch Krankheit oder andere Gründe verhindert, am Unterricht oder an Schulveranstaltungen teilzunehmen, setzen die Eltern die Schule unverzüglich darüber in Kenntnis. Innerhalb von drei Tagen legen die Eltern hierüber eine schriftliche Mitteilung vor. In besonderen Fällen kann die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangt werden.

 

5.3 Beurlaubung vom Unterricht und von anderen schulischen Veranstaltungen

 

Über die Beurlaubung bis zu einem (1) Unterrichtstag entscheidet der Klassenleiter, in Klasse 11 und 12 der Oberstufenkoordinator. In allen anderen Fällen entscheidet der Schulleiter. Beurlaubung für längere Zeit und insbesondere in unmittelbarem Zusammenhang mit den Ferien ist nur in Ausnahmefällen und besonders begründeten Fällen möglich.

 

Die Eltern müssen dies schriftlich beim Schulleiter beantragen. Die Antragssteller übernehmen die Verantwortung für einen möglichen, durch die Beurlaubung bedingten Rückgang der Leistungen. Ist ein Schüler durch unvorhergesehene Umstände an der rechtzeitigen Rückkehr aus den Ferien verhindert, ist dies unverzüglich dem Schulleiter mitzuteilen.

 

5.4 Befreiung von der Teilnahme am Ethik- oder Sportunterricht

 

Ethik ist ein ordentliches Lehrfach der Schule. Eine Befreiung von diesem Fach kann nicht erfolgen. Eine längere Befreiung von der Teilnahme am Sportunterricht ist nur dann zulässig, wenn ein zugelassener Arzt schriftlich die Notwendigkeit bestätigt

 

6. Leistungen eines Schülers, Hausaufgaben und Versetzung

 

6.1 Leistungen und Arbeitsformen

 

Der Lehrer stellt die Leistungen der Schüler in pädagogischer Verantwortung fest. Er beachtet dabei die gültigen Vorschriften und die von den Fach- und Gesamtkonferenzen festgelegten Maßstäbe. Näheres regeln entsprechende Ordnungen.

 

6.2 Hausaufgaben

 

Hausaufgaben ergänzen die Arbeit im Unterricht. Sie dienen dazu, das im Unterricht erarbeitete Wissen zu festigen und zu sichern. Umfang und Schwierigkeitsgrad der Hausaufgaben sind so zu bemessen, dass der Schüler sie selbstständig und in angemessener Zeit bewältigen kann. Der Klassenlehrer sorgt dafür, dass der Umfang der Hausaufgaben mit den Fachlehrern abgestimmt ist. Hausaufgaben werden im Unterricht besprochen und überprüft, die Hausaufgabenhefte regelmäßig eingesehen. Näheres regelt die Ordnung zur Leistungsmessung.

 

6.3 Versetzung

 

Die Versetzungs- und Zeugnisordnung regelt die Versetzung in die nächsthöhere Klassenstufe und die Erteilung von Zeugnissen. Die Ordnung ist von der Gesamtkonferenz verabschiedet, vom Schulträger in Kraft gesetzt und wird dem Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland (BLAschA) zur Genehmigung vorgelegt.

 

7. Störung der Ordnung der Schule und Maßnahmen

 

Schulleben und Unterricht erfordern eine bestimmte Ordnung, die den Bildungs- und Erziehungsprozess ermöglicht. Verstößt ein Schüler schuldhaft gegen seine Pflichten oder die gültigen Ordnungen, kann die Schule Ordnungsmaßnahmen anwenden, um das zu ahnden und wenn dies für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit oder zum Schutz von beteiligten Personen und von Sachen erforderlich ist.

 

Es gehört zum Erziehungsauftrag des Lehrers, Einsicht über die Notwendigkeit und den Sinn von Regelungen zu vermitteln. So trägt er dazu bei, dass die Schüler die Ordnung der Schule bejahen und danach handeln. Ordnungsmaßnahmen haben das pädagogische Ziel, den Schüler in seiner sozialen Verantwortung zu stärken. Solche Maßnahmen sind daher so zu treffen, dass sie dem Erziehungsauftrag der Schule sowie der pädagogischen Verantwortung dem einzelnen Schüler gegenüber gerecht werden und in einem angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen.

 

Kollektivmaßnahmen, körperliche Züchtigungen oder andere Maßnahmen, die die Menschenwürde verletzen, sind nicht zulässig. Erzieherische Maßnahmen haben Vorrang vor Ordnungsmaßnahmen. Die Gesamtkonferenz erstellt den für die Schule gültigen Katalog angemessener Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen.

 

8. Aufsichtspflicht und Haftung der Schule

 

8.1 Aufsichtspflicht Die Schule ist verpflichtet, den Schüler während des Unterrichts, der Pausen und Freistunden sowie während der Teilnahme an sonstigen Schulveranstaltungen zu beaufsichtigen. Die Aufsicht beginnt 15 Minuten vor und endet 15 Minuten nach dem Unterricht. Die Aufsicht wird durch Lehrer oder sonstige,  mit der Aufsicht betraute Personen, ausgeübt. Das können Eltern sein, die sich dazu bereit erklärt haben, oder geeignete Schüler, die mit besonderen Aufgaben betraut wurden, oder damit beauftragte Angestellte der Schule. An die Weisungen dieser Personen ist der Schüler gebunden.

 

8.2 Versicherungsschutz und Haftung Die Schüler werden mit der Aufnahme in die Schule vom Schulträger gegen Unfälle versichert, die sie auf dem Schulweg, beim Unterricht und bei der Teilnahme an Schulveranstaltungen erleiden. Die Versicherungsbedingungen können im Sekretariat der Schule eingesehen werden. Für Wertsachen, die der Schüler in die Schule mitbringt, kann keine Haftung übernommen werden.

 

9. Sicherheit und Gesundheit in der Schule

 

9.1 Gesundheitswesen

 

Die Gesundheit und Gesunderhaltung der Schüler ist eine Voraussetzung für das Zusammenleben aller in der Schule. Alle Beteiligten tragen hierzu bei. Den Eltern kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, ihr Kind sofort vom Besuch der Schule zurückzuhalten, wenn in der häuslichen Gemeinschaft eine Infektionskrankheit (z. B. Röteln, Masern, Tuberkulose, Scharlach, Windpocken, Diphtherie, Meningitis, Hepatitis usw.) auftritt.

 

Dies gilt auch bei Erkältungskrankheiten (z. B. Husten, Schnupfen) oder bei Läusebefall. Der Schulleiter trifft anschließend die notwendigen Maßnahmen unter Berücksichtigung der Vorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörde.

 

Das betroffene Kind darf bei Infektionskrankheiten und Läusebefall die Schule erst dann wieder besuchen, wenn er ein positives Attest (Unbedenklichkeitsbescheinigung) von einem zugelassenen Arzt vorlegt.

 

Grundsätzlich ist auf dem Schulgrundstück der Verkauf, der Ausschank und der Genuss von alkoholischen Getränken untersagt. Ausnahmen können nur unter Beteiligung des Schulträgers zugelassen werden bei besonderen Veranstaltungen der Schule. Sie gelten nur für Schüler, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Branntweinhaltige Getränke sind auf keinen Fall erlaubt.

 

Auf dem Campus herrscht Rauchverbot.

 

Der Konsum und Verkauf von sonstigen Rauschmitteln (legal wie illegal) ist verboten.

 

Für Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes gilt Entsprechendes.

 

9.2 Sicherheit

 

Alle Maßnahmen, die der Sicherheit auf dem Schulgelände dienen, sind im "Krisenplan der Schule" geregelt. 

10. Schuljahr, Schulfahrten

10.1 Das Schuljahr

 

Das Schuljahr dauert vom 01. August bis 31. Juli. Den Ferienplan der Schule sowie die sonstigen unterrichtsfreien Tage legt der Schulleiter jährlich im Einvernehmen mit dem Schulträger fest und gibt ihn den Eltern rechtzeitig bekannt. Regelungen der Philippinen und innerdeutsche Richtlinien werden bei Festlegung des Ferienplanes in angemessener und schulbezogener Weise berücksichtigt.

 

10.2 Schulfahrten

 

Die Schule trifft eine Regelung über Schulausflüge und Schulfahrten, die vom Schulleiter genehmigt und als Schulveranstaltung erklärt werden. Durchführung, Verantwortung und Aufsicht sind vorher zu regeln. Fragen im Zusammenhang mit Schulfahrten regelt die Ordnung für Unterrichtsgänge und Studienfahrten.

 

11. Behandlung von Einsprüchen und Beschwerden

 

Entscheidungen der zuständigen Konferenzen in Versetzungsfällen und bei Ordnungsmaßnahmen sind grundsätzlich interne Angelegenheiten der Schule. Einsprüche und Beschwerden behandelt die Schule in eigener Zuständigkeit. Der Schulträger legt das Verfahren fest, nach welchem die Entscheidung des Schulleiters oder der Konferenzen aufgrund eines Ersuchens der Eltern überprüft wird. Da es sich bei den hier in Betracht stehenden Fragen vor allem um pädagogische Angelegenheiten handelt, wird die Entscheidung über die Beschwerde in der Regel vom Schulleiter und von der zuständigen Konferenz getroffen. Näheres ist in der Verfahrensregelung für Widersprüche von Eltern festgelegt.

 

12.Schlussbestimmung

 

Die vorstehende Ordnung wurde am 4. Juni 2008 auf der Pädagogischen Gesamtkonferenz beschlossen und am 18. Juni vorbehaltlich der Zustimmung des BLASchA der KMK der Länder durch Beschluss des Vorstandes des Deutschen Schulvereins in Manila in Kraft gesetzt.

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